Für Journalisten

Hier finden Sie einige Anregungen für unser Interview, sowie Pressefotos.

Interviewen Sie mich zum Schicksal der fiktiven jüdischen Juweliersfamilie Blumenthal

im Deutschen Reich von 1914 bis 1963.

Interviewanfragen und Ihre Bitte um ein Rezensionsexemplar können Sie hier hinsenden: Kontakt.

Oder schicken Sie mir direkt eine Email an minabaites@gmx.de

 

Möchten Sie wissen, warum ich eine Spieldose als heimliche Hauptfigur im Roman gewählt habe?

Interessieren Sie die Hintergründe und die Geschichte der deutsch-jüdischen Soldaten im Ersten Weltkrieg?

Fragen Sie sich, wieso ich die historisch belegte Figur August Kastenhuber eingebaut habe, obwohl er in keinem Geschichtsbuch vorkommt? Ich erzähle es Ihnen.

Haben Sie Fragen zum Schicksal der fiktiven jüdischen Juwelierfamilie Blumenthal im Deutschen Reich von 1913 bis 1963? 

Sind Sie neugierig, warum ich in meinem Roman ausgerechnet die deutschen Juden während der Nazizeit thematisiert habe?

Gern beantworte ich Ihre Fragen. Mailen Sie mir an minabaites@gmx.de 

 

Worüber wir sprechen können

Ihr Roman spielt zwischen 1914 und 1963, also zwischen beiden Weltkriegen. Damit haben Sie sich eine ungemein dramatische Zeit gewählt. Warum haben Sie es sich so schwer gemacht?

Mina Baites: Wenn mich ein Thema oder eine Geschichte fesselt, kann ich nicht anders. Ich muss sie schreiben. Dann schaue ich nicht darauf, ob ich es mir gerade leicht mache oder nicht. Wobei ich zugeben muss, ich neige tatsächlich dazu, mir harte Brocken auszusuchen. Ich liebe einfach die Herausforderung.

 

Wer den Klappentext Ihres Romans liest, gewinnt den Eindruck, der heimliche Hauptprotagonist sei – sinnbildlich gesprochen – die silberne Spieldose. Ist das richtig, und wenn ja, können Sie uns verraten, warum Sie Ihr Werk auf diese Weise strukturiert haben?

Mina Baites: Das ist richtig. Ich fand es reizvoll, die Geschichte einmal anders aufzubauen. Deshalb habe ich meinen Roman in vier Teile gegliedert, die jeweils als Überschrift den Namen ihres jeweiligen Besitzers tragen. Der Leser weiß nicht nur zu jeder Zeit, wo sich die Spieldose gerade befindet. Die Besitzer verbinden auch unterschiedliche Dinge mit ihr. 

Auf diese Weise beeinflusst das Schmuckstück die Handlungen und Entscheidungen ihrer Besitzer und wird im Laufe der Jahrzehnte zu einem kostbaren Symbol für die Familie Blumenthal. Ich mag den Aufbau sehr, und hoffe, dass er meinen Lesern auch gefallen wird.

 

Wenn Sie einen neuen Roman planen, woher nehmen Sie dann Ihre Ideen?

Mina Baites: Ich habe bei mir beobachtet, dass es fast immer das Thema und der Grundkonflikt sind, die gleich zu Anfang feststehen. Meist werden es Themen, die mich selbst beschäftigen. Das ist mir nicht immer sofort bewusst, aber letztlich läuft es darauf hinaus.

Als Autorin kann ich am besten mit einem Stoff arbeiten, der mich berührt, packt und nicht mehr loslässt. Die Geschichte »Die silberne Spieldose« schreiben zu dürfen, bedeutet für mich die Erfüllung eines Herzenswunsches, da sie schon seit vielen Jahren in meine Kopf herumgeistert.

 

Über die Judenverfolgung wurde viel berichtet und geschrieben. Warum haben Sie es dennoch als Hauptthema Ihres neuen Romans ausgesucht?

Mina Baites: Stimmt, noch heute kann man Dokumentationen im Fernsehen über unsere jüngste Vergangenheit ansehen. Das ist es aber nicht, was mir vorschwebte. Ich wollte weder Effekthascherei betreiben noch literweise Blut fließen lassen. Stattdessen war es mir ein besonderes Anliegen, eine fiktive Familie über den Zeitraum von circa fünfzig Jahren zu begleiten. Ich wollte ihre Gedanken und Gefühle aus direkter Nähe schildern, ihren Kampf um Anerkennung und schließlich den ums nackte Überleben.

 

Warum mussten Sie diesen Roman unbedingt schreiben?

Mina Baites: Weil es mir seit langem ein Herzensbedürfnis war. Ich fühle mich den Juden irgendwie verbunden, möchte die Distanz überwinden, die wir allgemein zu Andersgläubigen aufbauen. Vielleicht weil ich selbst jüdische, wenn auch unbekannte Wurzeln habe.

 

Pressefotos

Alle Autorenfotos von Mina Baites // Iris Klockmann können Sie gerne kostenfrei abdrucken. Klicken Sie auf das Foto, dann „Speichern unter“.

Fotograf: Privat.